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AGROFORST-

   SCHULE

Warum können Bäume nur so vieles Zusammenhalten? Sie Düngen und gleichzeitig Schützen sie den Boden. Sie bieten der natürlichen Schädlingsbekämpfung einen Lebensraum und gleichzeitig fördern sie die Bestäubung aller Blühten.

Inputs braucht es immer weniger, wenn jeder Acker eine Baumherde hat. Der Agroforst ist ein Humusförderer, durch Flächenkompostierung der Astholzhäcksel von Planetenbäumen. Neue Arten, tropische und subtropische. Die sind Kummer gewohnt, überbrücken kurze Dürren, ertragen die Flut, und werden dann zu Wassersparern.

Pflanzungen immer als Polykulturen, sich ergänzend, gegenseitig fördernd, gemeinsam gestärkt! Das alles möchte erforscht werden, muss vielerorts zum Experiment werden, sodass eine jede Kultur ihr Bestes geben kann.

 

Daraus kann nur die Nahrungsmittelqualität immer besser werden und gleichzeitig (!) wird der Kohlenstoff sinnvoll gebunden, im Humus und in den Stämmen der Baumherde. Mikrokosmos und Makrokosmos geben sich die Hand.

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FORSCHUNG 

 

Unsere Forschung geschieht auf den Feldern und auf dem Agroforst, über das ganze Jahr, bei jeder Produktionsfläche und bei unterschiedlichen Agroforstsystemen. Alles was wir als Ertragskulturen pflanzen, muss ja in fruchtbaren Boden und später geschützt sein. Diese Ziele verfolgen wir methodologisch nach ART. Die Lösungen müssen im Kontext eines Agroforstorganismus erprobt werden, und sie kommen aus der Kraft der Produktionsorgane. So zum Beispiel aus den 3 regenerativen Düngern, den (1) Astholzhäckseln der Planetenbäumen, aus der (2) verdichteten Gründüngung und aus den (3) Beikräutern.

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PRAKTIKA

 

Praktikanten/innen kommen gerne zu uns um die ART Methode & Handhabe zu erlernen. Dabei geht es ja darum ganz konkret die Fruchtbarkeit und Pflanzengesundheit der Felder zu vermehren. Oder eben darum die vielen Polikulturen zu pflanzen und dann zu ernten.

Die Finka ist recht leicht mit dem Auto, Bus oder Flugzeug zu erreichen und wir bieten Kost und Logie. Bei längerer Praktikumszeit können die Kosten durch Mitarbeit beglichen werden und es eröffnen sich Möglichkeiten eines Bezuges.

Auch bieten wir den Praktikanten/innen Gesprächsrunden in Deutsch oder Englisch oder Spanisch an, wo jedwede Fragen besprochen werden können. Bei jedem Kurs vor Ort dürfen alle daran teilnehmen.

 

Falls Interesse besteht, bitte schreiben Sie uns:

 

agricultura@regenerativa.art.br

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KURSE

 

Die Kurse ergeben sich nach dem Bedarf oder jeweiligen Anfrage. Meisten sind es Einführungskurse und auch Agroforsttraining. Dazu muss betont werden, dass der Agroforst, das wirtschaften mit Bäumen, erst gründlich erlernt sein muss. Die ganze Organik der Windschutzhecken (und warum sich diese wirklich lohnen) kann nur bei Untersuchung der Fundamente erfasst und geschätzt werden. Ähnlich ist es mit dem Agroforstorganismus.

 

Jeder Kurs hat als Ziel die ART Methode fundiert und praktisch darzustellen. Verschiedene Kurse können auch online geboten werden. Einige davon in Deutsch, Englisch und in Spanisch. Dazu gibt es die praktischen Kurse auf der Finca.

 

Falls Interesse besteht, freuen wir uns auf eine E-mail:

 

agricultura@regenerativa.art.b

Praktische Beschreibung der ART Methode

 

Wie wird eine Landwirtschaft mit Bäumen gemacht? 

ART, ein Agroforst Organismus für eine Landwirtschaft in Nöten

 

Wir entwickeln im tropischen Brasilien eine neue Landwirtschaft mit Bäumen, als Pionierbetrieb mit Forschung, Praktika & Kursen. Die zentrale Frage, wie wir gesunde Nahrungsmittel - trotz Hitze, Dürre/ Regen und Flut - erzeugen können, wird hier in der Praxis entwickelt. Bei ART – Agrikultur Regenerativ Tropisch – entstand die Anbaumethode aus der Anthroposophie heraus, ein goetheanistisch-wandelbarer Agroforst, der dem Standort angepasst wird. Dadurch entstehen kreative Lösungen für lokale Herausforderungen.

 

 Agroforst Organismus: aus der Hanglage, den Nachbarhöfen und der Sonnen Einstrahlung heraus, werden die Flächen neu gezogen und durch Baumstreifen begrenzt. Sie ziehen sich im Wasser Niveau dahin, erosionshemmend effektiv. Zwischen den Acker-Streifen immer ein Forststreifen, mit Doppelreihen von Düngerbäumen, welche, planetarisch ausgewogen, sowohl als Windschutz wie auch als biologische Nische dienen. In jeder Klimazone kommen besondere Baumarten zur Geltung, welche den Agroforst Organismus genügend bereichern.

 

Eine Herde von Bäumen: sie bringen neues Leben in die Überhitzte Agrarlandschaft. Bei 18 m Abstand zwischen den Doppelreihen, mit 2,3 m Baumabstand in jeder Reihe, entsteht eine „Baumherde“ von ca. 500 Bäumen auf den Hektar. Je nach Bedarf, kann dieser Abstand variiert werden.

Ein neuer Dünger: gehäckseltes Astholz = GAH, hitzebeständig und Bodenschützend. Die Äste der Bäume werden gehäckselt (!) und liefern frischen planetarisch-ausgewogenen Dünger. GAH wird als wassersparende, belebende Düngerschicht auf die Äcker gestreut, ein neues Fundament für eine Landwirtschaft im Klimawandel. Bei extrem-Temperaturen wirkt die Schicht lebensfördernd, bei Mengen von 1 bis 4 kg/m2. In der trockenen und sonnigen Saison, atmet das Bodenleben auf und die Kulturpflanzen gedeihen dadurch besser. In der Regensaison wird der Boden vor Erosion geschützt.

 

Polikulturen: in die Agroforststreifen mischen sich Kulturpflanzen mit Beikräutern und Gründüngern, werden auch Fruchtbäume, Kaffee, Kakao, Maniok, Ananas, Gemüse und ‚vieles mehr‘ angepflanzt, sodass sie produktiv-biodivers werden. Breitlaubpflanzen lieben es von anderen Arten umringt zu werden. Es steigert ihr Produktionsvermögen und überwindet die Monokulturen. Somit bringt das Einfügen der Bäume keinen Flächenverlust. Sie dienen sehr gut als Windschutzhecke und beherbegen enorme Tierartenvielfalt für biologische Schädlingskontrolle und optimale Bestäubung. Ein pulsierender Agroforst, resilient und evolutionsbereit.

 

Mikrokosmos und Makrokosmos: der regenerierte Agroforstorganismus erzeugt außergewöhnlich gesunde Lebensmittel, die besonders vitalisiert und remineralisiert gelingen, sodass der gute Geschmack und das Wohlbefinden beim Konsum öfters spontan geäußert wird. Gleichzeitig dient diese Landwirtschaft mit Bäumen der Regeneration der ganzen Landschaft, dem Wasserhaushalt der Bäche, der Artenvielfalt allgemein und der praktischen Umsetzung der Klimaschutzziele.

 

Junger Nachwuchs: durch ART entsteht eine Baum-inspirierte Kreativität, ein für die Zukunft fruchtbarer Weg aus einer Natürlichen Welten Intelligenz geschaffen. Das wirkt anziehend auf die Jugend und neue Fachkräfte können so zur Landwirtschaft finden. Dort mangelt es immer mehr an Mitarbeitern die es auch mit den Bäumen können. Wir Menschen können viel von tropischen Wäldern lernen. Nicht nur für eine neue Landwirtschaft.

Tragende Gemeinschaft, Partner und Kooperation: jeder der in unserer Arbeit einen Sinn findet für die auf uns zukommenden Herausforderungen, der Klimakrise und die dazugehörende Knappheit, kann das Projekt in vielen Formen unterstützen.

 

Manfred Osterroht

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